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Das Velours-Papier ist ein schmiegsames Papier mit sehr feiner Flockung. Seine samtene Oberfläche begünstigt den Farbabrieb und macht es besonders geeignet für die Pastell- und Ölpastellmalerei.
Geschichte
Der früheste Hinweis auf die Herstellung von Velourspapier findet sich in einem Rezeptbüchlein des Nürnberger St.-Katharinen-Klosters um 1470. Darin wird die Technik des Veloursdruckes, auch unter dem Namen Samtteigdruck, beschrieben. Auch wenn darin als Untergrund gestärkte Leinwand erwähnt ist, finden sich gegen Ende des 15. Jh. bereits einzelne Motivbögen aus Papier.
Verwendung
Ursprünglich wurde Velourspapier als Umschlagpapier für Bücher oder Schatullen verwendet. Vom 16. bis zum 18. Jh. wurde die Velourstechnik auch zur Herstellung von Tapeten eingesetzt, die vor der Erfindung des Rollenpapiers ebenfalls in Bogen hergestellt und zusammengefügt wurden. Flächig gedecktes Velourspapier dient, neben Bütten- oder Ingres-Papieren, als Untergrund von Pastellkreidezeichnungen oder in verschiedenfarbiger Ausführung als Bastelpapier.
Die Freude an den strahlenden Farben und die Schnelligkeit dieser Velours-Technik wird Ihnen umgehend eine grosse Begeisterung für diese Technik schenken.